Wandern

Das Brackvenn

Eine kurze Wanderung durchs Brackvenn, die hinter dem Parkplatz Nahtsief beginnt, führt uns an alten Biberspuren vorbei, wenn man an der ersten Weggabelung nach rechts geht.

Alte Biberspuren im Brackvenn

Wenig später kommen wir zu einer Stelle, wo der Biber z.Z. aktiv ist und sogar den Weg mit in seinen Damm einbezieht.

Biberspuren im Brackvenn

Nach den Biberspuren folgen wir dem Bretterstegen weiter geradeaus. Wenig später gibt es reichlich Moos zu bewundern, in dem insbesondere im Herbst wunderschöne Spinnennetze oder einfach nur Wassertropfen zu finden sind.

Moss in the morning light

Kurz darauf überqueren wir die Strasse und folgen einem Weg durch den Wald parallel zur Strasse. Gegenüber vom Parkplatz Nahtsief geht es am Palsen vorbei und dort, wo das Schild Rundweg steht geradeaus. Auf den Bretterstegen wärmen sich gerne Eidechsen auf. Im Herbst sind auch viele Raupen vom Brombeerspinner auf den Stegen sowie Libellen.

Schwarze Heidelibelle auf den Bretterstegen im Brackvenn

An der nächsten Gabelung geht es nach rechts wieder parallel zur Strasse zurück zum Parkplatz Nahtsief.

Nahtsief-Grenzparkplatz (23.09.13 17:32:3) at EveryTrail

Die 3 Täler Route bei Ternell

Einer der schönsten Wanderwege, die ich kenne, beginnt am Parkplatz von Haus Ternell und folgt immer der Wegmarkierung mit dem grünen Kreuz.

Vom Parkplatz aus überqueren wir die Strasse und gehen einen recht ausgewaschenen Weg hinab ins Getzbachtal. Dort folgen wir dem Getzbach bis zur Vorstaustufe der Wesertalsperre.

Der Getzbach

Weg am Getzbach Totholz mit Pilzen

Dort geht es über die Brücke und einen kurzes Stück auf Asphalt, bevor links ein Weg bergan führt. Wenig später überqueren wir die Strasse und gehen wieder bergab ins Hilltal.

20130925-210824.jpg On The Ground

Den nächsten Weg geht es wieder links bergan am Ternellbach entlang. Oben an der Hütte angekommen geht es wieder nach links zum Haus Ternell.

Alles hat mal klein angefangen...

So schön der Weg auch ist, er erfordert ein bisschen Trittsicherheit. Einkehrmöglichkeit besteht im Haus Ternell.

3 Täler Rundweg bei Ternell at EveryTrail

Von Linz nach Bad Hönningen

Nach einem kurzen Frühstück mit Käse von zu Hause und Kaffee und Brötchen der Bäckerei Lohners auf einer Bank vor der Linzer Sparkasse, bei dem uns eine ältere Frau warnte, wie gefährlich der Rheinsteig sei, haben wir uns trotzdem auf den Rheinsteig nach Bad Hönningen gemacht. In Dattenberg schlängelte sich der Weg über eine Baustelle, wo wir uns kurz mit einem Bauarbeiter unterhalten haben, der uns versprach, die schönste Etappe hätten wir morgen vor uns. Mittags sitzen wir auf einer Bank mit Blick auf den Rhein. Rechts von uns können wir die Ahrmündung sehen. Vor uns sieht es nach einem Badestrand mit Strandcafé aus und dahinter ist Industrie. Sehr romantisch.

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Hinter Leubsdorf geht es bei knapp 30 Grad über Pferdewiesen weiter auf dem Rheinsteig. Am Wegesrand liegt eine Amsel unter einem Findling und schaut uns ängstlich an. Wir gehen ruhig weiter und hoffen, dass es ihr gut geht.

Wenig später kommen wir zu einem Wegkreuz, vor dem Bank und Tisch stehen. Dabei steht ein Schild. „Setzen Sie sich doch ein Viertelstündchen! Im dieser Zeit wächst in den Leubsdorfer Wäldern genau die Holzmenge nach, aus der dieser Tisch produziert wurde.“

Dem kommen wir bei dem Wetter gerne nach und genießen die Aussicht, die bis zum Drachenfels ging.

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Am Schloss Arenfels und den ersten Weinreben vorbei ging es nach Bad Hönningen.

Erschreckend waren die ganzen leeren Stühle vor den Restaurants und die geschlossenen Geschäfte. Insbesondere die Schmiedgasse, die nur aus geschlossenen Hotels und Kneipen besteht, lassen Bad Hönningen wie eine Geisterstadt wirken.

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Erst auf der Rheinallee auf dem Weg zum Hotel sehen wir die ersten Leute. Das Hotel selbst ist anscheinend in den 70ern gebaut worden. Auch die Einrichtung ist in entsprechendem Stil.

Zu unserem Bedauern ist das Frühstück teurer geworden und kostet jetzt anstelle von 5,50 € zwischen 8 und 9 €, so die Dame an der Rezeption. Wir wundern uns zum einem über die ungenaue Preisangabe und die vergleichsweise große Preissteigerung und lehnen dankend ab.

Am Abend sind am Markt ein paar Tische vor den Restaurants besetzt. Wir entscheiden uns für eines der beiden italienischen Restaurants, da diese am meisten zu tun haben. Das Essen ist gut und die Bedienung sehr freundlich.

Zum Abschluss des Tages erleben wir noch einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.

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Monschau

Monschau ist bekannt für seine Altstadt. Jedes Wochenende finden sich hier viele Besucher ein, um die Atmosphäre zu genießen.

Half-timbered Houses in Monschau

Fachwerkhäuser in Monschau

Das Rote Haus (Baujahr 1952) ist u.a. wegen seiner Einrichtung bekannt. Die Wendeltreppe, die freitragend über drei Etagen geht, ist weltberühmt.

Maaßens Päulche

Maaßens Päulche war ein bekannter reisender Kaufmann im Monschauer Land. Er bot seine Kurzwaren von Haus zu Haus an. Im Hintergrund ist das Rote Haus von Monschau zu sehen, dessen Einrichtung den Glanz der großbürgerlichen Wohnkultur widerspiegelt.

Auch ein Besuch der Senfmühle darf bei einem Besuch Monschaus nicht fehlen.

Gleichzeitig bietet sich Monschau auch als Ausgangsort vieler schöner Wanderungen an. So führt z.B. der Eifelsteig durch Monschau. Die Strecke von Monschau bis Einruhr wird auf Grund der Steigungen auch für alpines Training benutzt.

Eine weitere empfehlenswerte Rundwanderung führt am Zeltplatz Dreistegen vorbei über die ehemaligen Bahngleise bis zum zweiten Weg links ab vorbei an einer kleinen Kapelle und zurück geht es an der Perelenbachtalsperre vorbei.

Das Venn vom Parkplatz Grenzweg

Bei dem herrlichen Herbstwetter gestern haben wir eine kurze Wanderung mit einigen langen Pausen zum Sonne genießen ab dem Parkplatz Grenzweg gemacht. Die Wanderung führte uns vom Parkplatz aus auf die gegenüberliegende Seite ins Brackvenn. Insbesondere am Anfang des Weges haben wir viele mit Spinnennetze mit Tautropfen gefunden.

Spiderweb/Spinnennetz

Spinnennetz mit Tautropfen

Danach ging es weiter auf  schmalen Bretterstegen Richtung Entenpfuhl. Unterwegs kamen uns immer wieder Leute entgegen, so dass wir uns gegenseitig ausweichen mussten. Dabei entdeckte eine Frau, dass ich meine geliebten Barfußschuhe anhatte und mich darauf ansprach. Kein Wunder, dass wenig später der Kommentar kam: „Zwei Frauen begegnen sich im Venn und worüber unterhalten sie sich? – Über Schuhe natürlich“. Was soll ich dazu sagen?

Nach dieser kurzen Unterbrechung passierten wir wenig später den Entenpfuhl und gingen am Getzbach entlang in Richtung Allgemeines Venn. Von dort aus wanderten wir durch das Kutenhardt Venn. Weiter ging es über einen Waldweg zur Straße. Nach dem überqueren dieser gehen nun auf den breiten Holzstegen des Platten Venns weiter.

Holzstege im Platten Venn

Die breiten Holzstege im Platten Venn

Im Platten Venn wird gerade daran gearbeitet, dass das Wasser nicht zu schnell aus dem Venn zurück fließt. Durch den Wasserrückstau soll das dominante Pfeifengras überschwemmt werden und der Wachstum torfbildender Pfanzen, wie z.B. der Moose gefördert werden. Unten ist ein Foto eines solchen Moortümpels, der einen sehr idyllischen Anblick bietet, zu sehen.

Pond in the Moor/Moortümpel

Moortümpel im Platten Venn

Zu guter letzt geht es auf dem Grenzweg zurück Richtung Parkplatz und nach einer kurzen Autofahrt Richtung Eupen halten wir noch einmal am Forsthaus Ternell, um einen Kaffee zu trinken.

Nideggen-Abenden-Nideggen

Heute sind wir nach langer Zeit noch einmal nach Nideggen, ein wunderschönes Eifeldorf, gefahren.

Nach einem kurzen Gang durchs Dorf und zum Bäcker, ging es dann auf einem schmalen Weg durch den wunderschön bunt gefärbten Buchenwald Richtung Brück.

Herbstlaub

Herbstlaub

Unten am Berg auf der Teerstraße angekommen sind wir allerdings nicht weiter Richtung Brück, sondern Richtung Abenden gegangen.

Von weitem konnten wir schon die Kapelle, die zum Erntedankfest spielte hören. In Abenden ging es ein Stück die Straße entlang bis zu einem Wegweiser Richtung Nideggen. Anfangs geht es recht steil bergauf, aber es wird schnell besser.

Rose

Rose

Auf diesem Teilstück fallen auch wieder die Felsen auf. Diesmal sind zwischen den Buchen schön gewachsene Kiefern zu sehen.

Kurz vor Nideggen erwartete uns leider das Geräusch zweier Motorradfahrer, die Cross fahren übten und die Schalldämpfer abmontiert hatten. Wir sahen zu, dass wir schnell weiter kamen, um dem Lärm zu entgehen.

Pfaffenhütchen

Pfaffenhütchen

Bald darauf ging es durchs Zentrum zurück zum Parkplatz.

Weitere Fotos zu Nideggen gibt wieder bei Flickr.