Trekking

Von Finse nach Flåm

Ursprünglich war ein anderer Weg geplant, aber da ich wegen Problemen mit meinem Fuss lange nicht laufen konnte, haben wir uns anders entschieden und sind den für Fußgänger etwas langweiligeren, aber für Radfahrer durchaus empfehlenswerten Radweg von Finse nach Flåm gegangen.

Zu dem Ausgangsort Finse führen keine Straßen. Er wird ausschließlich mit dem Zug, der Bergenbahn versorgt. Allerdings ist es eine echte Herausforderung diese Bahnlinie im Winter frei zu halten.

Unten ist der Verlauf der alten Bahnlinie zu sehen. Inzwischen läuft die Bahnlinie etwas höher und wird teilweise durch Holzkonstruktionen vor dem Schnee geschützt.

Ehemalige Bahnlinie/Old railway line

Verlauf der ehemaligen Bahnlinie

Die erste Etappe ging von Finse (1222 m) nach Hallingskeid (1090 m). Auf diesem Streckenteil gab es noch reichlich Schnee, da Juli der Anfang der Saison ist und der letzte Winter sehr hart war.

Reichlich Schnee/Lot's of Snow

Im Juli liegt auf der Hochebene immer noch reichlich Schnee

Die zweite Etappe war Hallingskeid – Myrdal (866 m). Die Landschaft ist längst nicht mehr so karg und auch der Schnee wird deutlich weniger.

Auf dem Weg von Hallingskeid nach Myrdal/From Hallingskeid to Myrdal

Auf dem Weg von Hallingskeid nach Myrdal

Nach kurzer Zeit haben wir die letzten Schneefelder gequert und es geht auf dem breiten Radweg weiter bergab. Unterwegs kommen wir immer wieder an beeindruckenden Wasserfällen vorbei.

Just another waterfall

Wasserfall

Einen schönen Platz zum Aufstellen unseres Zeltes haben wir in der Nähe von Myrdal gefunden. Da während des Zeltaufbaus anfing zu Regnen haben wir uns nach dem Aufbau erst einmal ins Zelt zurückgezogen und sind wenig später eingeschlafen.

Our tent close to Myrdal

Unser Zelt in der Nähe von Myrdal

Als wir ca. zwei Stunden später wieder wach wurden schien die Sonne wieder und wir sind noch einmal spazieren gegangen.

Myrdal after the rain

Myrdal nach dem Regen

Im Bahnhof in Myrdal haben wir ein paar Pfannkuchen gegessen und Tee getrunken. Danach haben wir noch ein bisschen fotografiert und sind dann wieder zum Zelt zurück gegangen.

Die letzte Etappe verlief von Myrdal nach Flåm. Auf dem Foto ist der Weg zu sehen, den wir heruntergegangen sind. Oberhalb des Wasserfalls stand unser Zelt.

Path from Myrdal to Flåm

Weg von Myrdal nach Flåm... Wir sind ihn bergab gegangen 😉

Der Weg führt vorbei an einem Bauernhof auf dem Ziegen gehalten werden, die mitten auf dem Weg sind uns sich freuen gestreichelt zu werden. Immer wieder sind wunderschöne Wasserfälle zu sehen und es wird immer wärmer, desto weiter wir absteigen.

Flåm Valley

Blick über Flåm

Schließlich kommen wir in Flåm (2 m), wo wir für ein paar Tage bleiben.

Glen Affric Trail

Beim Glen Affric Trail handelt sich um eine zweieinhalbtägige Wanderung durch Schottland, bei der man mit einigen wunderschönen Aussichten belohnt wird. Am Tag vorher haben wir in Drumnadrochit auf der Borlum Farm übernachtet und sind morgens mit dem Bus nach Tomich gefahren.

Tag 1: Tomich – Cougie Lodge

Von Tomich aus geht es über gute Waldwege bis zur Cougie Lodge, einem echten Idyll, wo einem freilaufende Ponys, Gänse und Hühner begegnen.

Aussicht kurz nach dem Aufbruch

Kurz nach dem Aufbruch

Nach links blickend konnten wir sehen, wie Bäume gerodet wurden und beschlossen soweit zu gehen, dass wir von unserem Zeltplatz aus, diese Arbeiten nicht hören und sehen konnten und fanden schließlich den unten zu sehenden Zeltplatz.

Übernachtungsplatz

Übernachtungsplatz nach dem ersten Tag

Tag 2: Cougie Lodge – Bothy

Am zweiten Tag nach der Überquerung einer recht abenteuerlichen Brücke, wird der Weg schmaler und die Landschaft beeindruckender. Diesem schmalen, sumpfigen Pfad folgen wir hinunter ins Tal Glen Affric.

Hinweisschild Richtung Glen Affric

Hinweis aufs Glen Affric

Spinnennetz mit Spinne auf dem Weg ins Tal

Auf dem Weg ins Tal

Unten im Tal wird der Weg wieder breiter und führt uns an einigen schönen Aussichten vorbei zum Loch Affric.

Weg zum Loch Affric

Weg zum Loch Affric

Erste Blicke aufs Loch Affric

Erste Blicke aufs Loch Affric

Sandstrand am Loch Affric

Sandstrand am Loch Affric

Weiter am Loch Affric entlang

Weiter am Loch Affric entlang

Es gab zwar eine schmale Brücke, aber sie war so schmal, dass zumindest ich den Weg durchs Wasser vorgezogen habe.

Auf dem Weg durchs Wasser

Durchs Wasser

An einer der abgelegensten Jugendherbergen vorbei geht es weiter Richtung der Five Sisters of Kintail. In ihrer Nähe liegt eine Bothy. So werden die unbewirtschafteten Hütten Schottlands genannt.

Bothy in der Nähe der Five Sisters of Kintail

Bothy in der Nähe der Five Sisters of Kintail

Tag 3: Bothy – Morvich

Morgens beim Packen in der Bothy

Morgens beim Packen in der Bothy

Weiter gehts

Weiter gehts

Weiter geht es vorbei an den Grannda Wasserfällen über das Glenlicht House, einem Haus, in dem Material des Scottish Mountaneering Clubs (SMC) gelagert wird.

Glenlicht House

Glenlicht House

Am Fuße der Five Sisters of Kintail geht es entlang des River Croe durchs Gleann Lichd weiter Richtung Morvich.

Am River Croe

Am River Croe

Es bietet sich ausserdem an eine Wanderung über die Five Sisters of Kintail zu machen, die wir aus Zeitgründen leider nicht mehr geschafft haben.