Wildpark Gangelt

Am letzten verlängerten Wochenende waren wir zum ersten Mal, obwohl er mit dem Auto von Aachen nur ca. 30 Minuten entfernt ist, im Wildpark in Gangelt. Der Wildpark Gangelt hat in erster Linie einheimische Tiere wie Hirsche, Rehe und Wildschweine, aber auch eine Falknerei.

Damhirschkühe

Damhirschkühe

Would you fancy a bath with me?

Ein entspannendes Bad

Anfangs dachte ich bei der Flugvorführung, der Falkner wäre etwas unfreundlich, aber der Eindruck hat sich schnell gelegt. Was mir besonders gut gefiel, war, dass er die Zuschauer aufgefordert hat, Fragen zu stellen und diese auch mit Freude und Geduld auch noch ca. 1 Stunde nach der eigentlichen Vorführung beantwortet hat.

Uhu

Uhu

Bei dem wunderbaren Herbstwetter war die Stimmung einfach toll und das Licht fängt sich herrlich in den Bäumen. In den Schulferien hatten die Kinder dort kostenlosen Eintritt. Fast alle Gehege dort sind wirklich sehr groß. Insbesondere das Gehege der Rothirsche hat eine beeindruckende Größe. Für eine Vergrößerung des Bärengeheges wird gerade gesammelt.

Weiter Fotos aus dem Wildpark gibt es in meinem Fotostream bei Flickr und mehr Informationen zum Wildpark Gangelt gibt es hier: http://www.wildpark-gangelt.de/.

Aachen

Mal zur Abwechslung ein bisschen aus der Heimat. Aachen wird bereits seit der Römerzeit als Bade- und Kurort  genutzt. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Elisenbrunnen gebaut. Aus zwei Brunnen fließt schwefelhaltiges Thermalwasser mit dem typischen Geruch nach faulen Eiern. Im Zuge des Umbaus des Elisengartens wurden die unten gezeigten Brunnen gebaut.

Beleuchtung hinter dem Elisenbrunnen/Lights behind the Elisenbrunnen {EXPLORED}

Wer noch nicht in Aachen war sollte dort auf jeden Fall einmal vorbei gehen. Jetzt wird, wie im nächsten Bild zu sehen auch bald der Weihnachtsmarkt (18.11.2011 – Achtung am Totensonntag ist er nur von 18 bis 21 Uhr auf) eröffnet. Obwohl diese Zeit sehr schön ist, ist mir auf Grund der Temperaturen im Moment noch gar nicht nach Weihnachten und Weihnachtsmarkt.

Almost set up...

Mit der Winterzeit kommt für mich dann auch die Printenzeit. Ein Gebäck mit winterlichen Gewürzen wie Zimt, Anis, Nelken, Piment, Kardamom und Koriander.

Printenmädchen

Wer die Aachener Printe noch nicht kennt, sollte sie unbedingt einmal probieren. Wenn das kein Grund ist nach Aachen zu kommen…

Monschau

Monschau ist bekannt für seine Altstadt. Jedes Wochenende finden sich hier viele Besucher ein, um die Atmosphäre zu genießen.

Half-timbered Houses in Monschau

Fachwerkhäuser in Monschau

Das Rote Haus (Baujahr 1952) ist u.a. wegen seiner Einrichtung bekannt. Die Wendeltreppe, die freitragend über drei Etagen geht, ist weltberühmt.

Maaßens Päulche

Maaßens Päulche war ein bekannter reisender Kaufmann im Monschauer Land. Er bot seine Kurzwaren von Haus zu Haus an. Im Hintergrund ist das Rote Haus von Monschau zu sehen, dessen Einrichtung den Glanz der großbürgerlichen Wohnkultur widerspiegelt.

Auch ein Besuch der Senfmühle darf bei einem Besuch Monschaus nicht fehlen.

Gleichzeitig bietet sich Monschau auch als Ausgangsort vieler schöner Wanderungen an. So führt z.B. der Eifelsteig durch Monschau. Die Strecke von Monschau bis Einruhr wird auf Grund der Steigungen auch für alpines Training benutzt.

Eine weitere empfehlenswerte Rundwanderung führt am Zeltplatz Dreistegen vorbei über die ehemaligen Bahngleise bis zum zweiten Weg links ab vorbei an einer kleinen Kapelle und zurück geht es an der Perelenbachtalsperre vorbei.

Amerikanischer Friedhof und Valkenburg

Gestern haben wir spontan beschlossen nach Maastricht zu fahren, doch es kam dann anders als wir uns vorgestellt haben. Nach der schwerwiegenden Entscheidung über die Landstraße und nicht die Autobahn zu fahren, sind wir bei der Fahrt über die N278 am Schild „American Cemetery“ vorbeigekommen und haben dort spontan angehalten.

Schon der Weg zum Parkplatz war beeindruckend lang und ein Baum mit leuchtend roten Blättern lachte mich an und sagte “Fotografier mich.”

Autumn colours

Herbstfarben

Bei den Farben, da kann ich doch nicht nein sagen, oder?

Der Friedhof selber: Ich glaube, man muss dort gewesen sein, um es sich wirklich vorstellen zu können, wie viel 8301 Grabsteine sind.

Netherlands American Cemetary and Memorial

Ein Bruchteil der 8301 Grabsteine

Mich hat der Besuch trotz des schönen Wetters sehr traurig gestimmt. Nach dem wir den Friedhof besucht haben, sind wir weiter Richtung Maastricht gefahren. In Maastricht hat mich mein auf Straßen wenig ausgeprägter Orientierungssinn auch schnell im Stich gelassen. Brav den großen blauen Schildern mit dem weißen Viereck und der Beschriftung “Centrum” folgend, bin ich an den kleinen Parkschildern “Markt” usw. vorbei gefahren, bis wir wieder außerhalb von Maastricht waren und uns auf der Straße Richtung Valkenburg befanden.

Also ging es spontan nach Valkenburg, da ich bisher, trotz der Nähe, noch nie dort war. Was ich ein bisschen schade fand, war dass der größte Teil von Valkenburg aus Restaurants zu bestehen schien und es so, meiner Meinung nach, dem Zentrum einiges an Atmosphäre genommen wird. Trotzdem haben noch ein wenig die Sonne genossen und werden auch wieder hinfahren, um uns die Sandskulpturen oder auch die Grotten anzuschauen, was beides mit Sicherheit interessant ist.

Für nähere Informationen zum Netherlands American Cemetery and Memorial möchte ich auf Webseite der American Battle Monuments Commision verweisen.

Doch nicht so schlechtes Wetter…

Glücklicherweise war heute morgen doch nicht so schlechtes Wetter, so dass wir beschlossen haben noch einmal zum Parkplatz Grenzweg zu fahren und ein kurze Runde zu gehen.

Zu unserem Erstaunen gab es an der Stelle, wo letzte Woche noch die vielen Spinnennetze waren, kein einziges mehr. Anscheinend ist es inzwischen zu kalt geworden. Schade, ich hatte mich wirklich darauf gefreut, noch ein paar Fotos davon zu machen. Allerdings gab es, obwohl es inzwischen Oktober ist, nach wie vor ein paar Blaubeeren.

One of the last blueberries/Eine der letzten Blaubeeren

Eine der letzten Blaubeeren für dieses Jahr

Auch das Gras hat sich weiter ins braun verfärbt und bildet einen wunderschönen Kontrast zum Moos.

Moss/Moos

Typischer Moosteppich

Diese dichten Moosteppiche sind typisch für ein aktives Torfmoor wie das Hohe Venn. Durch sie wird die Sauerstoffzufuhr eingeschränkt und absterbende Pfanzen können nicht zersetzt werden, so dass neuer Torf gebildet wird.

Weitere Fotos zu unserem kurzen Spaziergang wie immer auf Flickr.

Das Venn vom Parkplatz Grenzweg

Bei dem herrlichen Herbstwetter gestern haben wir eine kurze Wanderung mit einigen langen Pausen zum Sonne genießen ab dem Parkplatz Grenzweg gemacht. Die Wanderung führte uns vom Parkplatz aus auf die gegenüberliegende Seite ins Brackvenn. Insbesondere am Anfang des Weges haben wir viele mit Spinnennetze mit Tautropfen gefunden.

Spiderweb/Spinnennetz

Spinnennetz mit Tautropfen

Danach ging es weiter auf  schmalen Bretterstegen Richtung Entenpfuhl. Unterwegs kamen uns immer wieder Leute entgegen, so dass wir uns gegenseitig ausweichen mussten. Dabei entdeckte eine Frau, dass ich meine geliebten Barfußschuhe anhatte und mich darauf ansprach. Kein Wunder, dass wenig später der Kommentar kam: „Zwei Frauen begegnen sich im Venn und worüber unterhalten sie sich? – Über Schuhe natürlich“. Was soll ich dazu sagen?

Nach dieser kurzen Unterbrechung passierten wir wenig später den Entenpfuhl und gingen am Getzbach entlang in Richtung Allgemeines Venn. Von dort aus wanderten wir durch das Kutenhardt Venn. Weiter ging es über einen Waldweg zur Straße. Nach dem überqueren dieser gehen nun auf den breiten Holzstegen des Platten Venns weiter.

Holzstege im Platten Venn

Die breiten Holzstege im Platten Venn

Im Platten Venn wird gerade daran gearbeitet, dass das Wasser nicht zu schnell aus dem Venn zurück fließt. Durch den Wasserrückstau soll das dominante Pfeifengras überschwemmt werden und der Wachstum torfbildender Pfanzen, wie z.B. der Moose gefördert werden. Unten ist ein Foto eines solchen Moortümpels, der einen sehr idyllischen Anblick bietet, zu sehen.

Pond in the Moor/Moortümpel

Moortümpel im Platten Venn

Zu guter letzt geht es auf dem Grenzweg zurück Richtung Parkplatz und nach einer kurzen Autofahrt Richtung Eupen halten wir noch einmal am Forsthaus Ternell, um einen Kaffee zu trinken.

Nideggen-Abenden-Nideggen

Heute sind wir nach langer Zeit noch einmal nach Nideggen, ein wunderschönes Eifeldorf, gefahren.

Nach einem kurzen Gang durchs Dorf und zum Bäcker, ging es dann auf einem schmalen Weg durch den wunderschön bunt gefärbten Buchenwald Richtung Brück.

Herbstlaub

Herbstlaub

Unten am Berg auf der Teerstraße angekommen sind wir allerdings nicht weiter Richtung Brück, sondern Richtung Abenden gegangen.

Von weitem konnten wir schon die Kapelle, die zum Erntedankfest spielte hören. In Abenden ging es ein Stück die Straße entlang bis zu einem Wegweiser Richtung Nideggen. Anfangs geht es recht steil bergauf, aber es wird schnell besser.

Rose

Rose

Auf diesem Teilstück fallen auch wieder die Felsen auf. Diesmal sind zwischen den Buchen schön gewachsene Kiefern zu sehen.

Kurz vor Nideggen erwartete uns leider das Geräusch zweier Motorradfahrer, die Cross fahren übten und die Schalldämpfer abmontiert hatten. Wir sahen zu, dass wir schnell weiter kamen, um dem Lärm zu entgehen.

Pfaffenhütchen

Pfaffenhütchen

Bald darauf ging es durchs Zentrum zurück zum Parkplatz.

Weitere Fotos zu Nideggen gibt wieder bei Flickr.

Von Flåm nach Bergen

In Flåm haben wir einige Tage verbracht und sind von dort aus mit dem Boot zum Wikingerdorf in Gudvangen gefahren, haben Lærdal mit seinem alten Stadtzentrum besucht und das Wildlachszentrum.

Flåm

Blick auf den Hafen von Flåm

Kurz vor Ende unserer Reise wollten wir gerne noch Bergen, die zweitgrößte Stadt Norwegens mit ca. 260 000 Einwohnern, sehen. Also sind wir mit der Flåmsbana von Finse nach Myrdal gefahren. Die Aussichten, die sich während dieser Fahrt bieten sind wirklich sehr reizvoll.

Flåmsbana

Die Flåmsbana

Wir hatten extra ein wenig Aufenthalt in Myrdal eingeplant, um dort noch einmal die leckeren Pfannkuchen zu genießen. Leider hatte der Zug nach Bergen Verspätung, so dass der Aufenthalt recht lang wurde und wir erst gegen Abend in Bergen angekommen sind.

Bryggen in Bergen

Bryggen in Bergen

Wir noch drei wundervolle Tage in Bergen verbracht, wobei wir u.a. eine Hafenrundfahrt gemacht haben und an einem regnerischen morgen ins Aquarium gegangen sind.

Bergen

Der Blick vom Boot aus auf Bergen

Am Ende ging es wieder mit der Bergenbahn zurück nach Oslo und in die Heimat.

Aurlandsdalen

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist eine Wanderung durch Aurlandsdalen. Viele starten in Finse und gehen über die Geiterygghytta über Østerbø nach Vassbygdi aus den Bergen heraus ins Tal. Da wir Flåm sind wir mit dem Bus nach Vassbygdi gefahren und von dort aus bergauf gegangen.

Aurlandsdalen

Blick über Aurlandsdalen

Aurlandsdalen

Blick über Aurlandsdalen

Den Ziegen begegneten wir am der letzten bewirtschafteten Hof, der Sinjarheim Farm, des Tales. Wer in Norwegen Urlaub macht, sollte unbedingt auch einmal den norwegischen Ziegenkäse probieren. Eine echte Überraschung ist der braune Ziegenkäse, der durch seinen süßlichen Geschmack sehr ungewohnt ist.

Goat blocking the path

Die Ziege versperrt den Weg

Um Vetlahelvete („Kleine Hölle“) zu sehen, ist ein kleiner Umweg notwendig. Vetlahelvete ist der größte Gletschertopf des Tales. Aufgrund der Wasseradern im des Untergrunds hat das Wasser sowohl eine konstante Temperatur als auch einen konstanten Wasserstand.

Vetlahelvete

Vetlahelvete

Endlich am Ziel: Die Hütte in Østerbø.

Østerbø Mountain Cabin

Østerbø Mountain Cabin

Nach einer Nacht in Østerbø sind wir als 2. Etappe größtenteils im strömenden Regen, daher auch keine Fotos, nach Stemmerdalen zur Steinberghytta (z.Z. geschlossen) gegangen und haben von dort den Bus zurück nach Flåm genommen.

Weiteres zu der Gesamttour gibt’s bei www.visitnorway.com.