Fjell- & Fjordnorwegen

Von Flåm nach Bergen

In Flåm haben wir einige Tage verbracht und sind von dort aus mit dem Boot zum Wikingerdorf in Gudvangen gefahren, haben Lærdal mit seinem alten Stadtzentrum besucht und das Wildlachszentrum.

Flåm

Blick auf den Hafen von Flåm

Kurz vor Ende unserer Reise wollten wir gerne noch Bergen, die zweitgrößte Stadt Norwegens mit ca. 260 000 Einwohnern, sehen. Also sind wir mit der Flåmsbana von Finse nach Myrdal gefahren. Die Aussichten, die sich während dieser Fahrt bieten sind wirklich sehr reizvoll.

Flåmsbana

Die Flåmsbana

Wir hatten extra ein wenig Aufenthalt in Myrdal eingeplant, um dort noch einmal die leckeren Pfannkuchen zu genießen. Leider hatte der Zug nach Bergen Verspätung, so dass der Aufenthalt recht lang wurde und wir erst gegen Abend in Bergen angekommen sind.

Bryggen in Bergen

Bryggen in Bergen

Wir noch drei wundervolle Tage in Bergen verbracht, wobei wir u.a. eine Hafenrundfahrt gemacht haben und an einem regnerischen morgen ins Aquarium gegangen sind.

Bergen

Der Blick vom Boot aus auf Bergen

Am Ende ging es wieder mit der Bergenbahn zurück nach Oslo und in die Heimat.

Aurlandsdalen

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist eine Wanderung durch Aurlandsdalen. Viele starten in Finse und gehen über die Geiterygghytta über Østerbø nach Vassbygdi aus den Bergen heraus ins Tal. Da wir Flåm sind wir mit dem Bus nach Vassbygdi gefahren und von dort aus bergauf gegangen.

Aurlandsdalen

Blick über Aurlandsdalen

Aurlandsdalen

Blick über Aurlandsdalen

Den Ziegen begegneten wir am der letzten bewirtschafteten Hof, der Sinjarheim Farm, des Tales. Wer in Norwegen Urlaub macht, sollte unbedingt auch einmal den norwegischen Ziegenkäse probieren. Eine echte Überraschung ist der braune Ziegenkäse, der durch seinen süßlichen Geschmack sehr ungewohnt ist.

Goat blocking the path

Die Ziege versperrt den Weg

Um Vetlahelvete („Kleine Hölle“) zu sehen, ist ein kleiner Umweg notwendig. Vetlahelvete ist der größte Gletschertopf des Tales. Aufgrund der Wasseradern im des Untergrunds hat das Wasser sowohl eine konstante Temperatur als auch einen konstanten Wasserstand.

Vetlahelvete

Vetlahelvete

Endlich am Ziel: Die Hütte in Østerbø.

Østerbø Mountain Cabin

Østerbø Mountain Cabin

Nach einer Nacht in Østerbø sind wir als 2. Etappe größtenteils im strömenden Regen, daher auch keine Fotos, nach Stemmerdalen zur Steinberghytta (z.Z. geschlossen) gegangen und haben von dort den Bus zurück nach Flåm genommen.

Weiteres zu der Gesamttour gibt’s bei www.visitnorway.com.

Von Finse nach Flåm

Ursprünglich war ein anderer Weg geplant, aber da ich wegen Problemen mit meinem Fuss lange nicht laufen konnte, haben wir uns anders entschieden und sind den für Fußgänger etwas langweiligeren, aber für Radfahrer durchaus empfehlenswerten Radweg von Finse nach Flåm gegangen.

Zu dem Ausgangsort Finse führen keine Straßen. Er wird ausschließlich mit dem Zug, der Bergenbahn versorgt. Allerdings ist es eine echte Herausforderung diese Bahnlinie im Winter frei zu halten.

Unten ist der Verlauf der alten Bahnlinie zu sehen. Inzwischen läuft die Bahnlinie etwas höher und wird teilweise durch Holzkonstruktionen vor dem Schnee geschützt.

Ehemalige Bahnlinie/Old railway line

Verlauf der ehemaligen Bahnlinie

Die erste Etappe ging von Finse (1222 m) nach Hallingskeid (1090 m). Auf diesem Streckenteil gab es noch reichlich Schnee, da Juli der Anfang der Saison ist und der letzte Winter sehr hart war.

Reichlich Schnee/Lot's of Snow

Im Juli liegt auf der Hochebene immer noch reichlich Schnee

Die zweite Etappe war Hallingskeid – Myrdal (866 m). Die Landschaft ist längst nicht mehr so karg und auch der Schnee wird deutlich weniger.

Auf dem Weg von Hallingskeid nach Myrdal/From Hallingskeid to Myrdal

Auf dem Weg von Hallingskeid nach Myrdal

Nach kurzer Zeit haben wir die letzten Schneefelder gequert und es geht auf dem breiten Radweg weiter bergab. Unterwegs kommen wir immer wieder an beeindruckenden Wasserfällen vorbei.

Just another waterfall

Wasserfall

Einen schönen Platz zum Aufstellen unseres Zeltes haben wir in der Nähe von Myrdal gefunden. Da während des Zeltaufbaus anfing zu Regnen haben wir uns nach dem Aufbau erst einmal ins Zelt zurückgezogen und sind wenig später eingeschlafen.

Our tent close to Myrdal

Unser Zelt in der Nähe von Myrdal

Als wir ca. zwei Stunden später wieder wach wurden schien die Sonne wieder und wir sind noch einmal spazieren gegangen.

Myrdal after the rain

Myrdal nach dem Regen

Im Bahnhof in Myrdal haben wir ein paar Pfannkuchen gegessen und Tee getrunken. Danach haben wir noch ein bisschen fotografiert und sind dann wieder zum Zelt zurück gegangen.

Die letzte Etappe verlief von Myrdal nach Flåm. Auf dem Foto ist der Weg zu sehen, den wir heruntergegangen sind. Oberhalb des Wasserfalls stand unser Zelt.

Path from Myrdal to Flåm

Weg von Myrdal nach Flåm... Wir sind ihn bergab gegangen 😉

Der Weg führt vorbei an einem Bauernhof auf dem Ziegen gehalten werden, die mitten auf dem Weg sind uns sich freuen gestreichelt zu werden. Immer wieder sind wunderschöne Wasserfälle zu sehen und es wird immer wärmer, desto weiter wir absteigen.

Flåm Valley

Blick über Flåm

Schließlich kommen wir in Flåm (2 m), wo wir für ein paar Tage bleiben.

Von Finse zur Gletscherzunge des Hardangerjokkulen

Nach der wunderschönen Bahnfahrt von Oslo nach Finse sind wir am späten Nachmittag in Finse angekommen. Nach dem kurzen Weg vom Bahnhof zur Hütte mussten wir uns nach den ganzen Stunden sitzen erst einmal die Beine vertreten. Das Foto zeigt Finse an diesem ersten Abend.

Finse

Blick auf Finse am ersten Abend

Finse hat mit 1222 m den höchstgelegenen Bahnhof des norwegischen Bahnnetzes und ist mit seiner Lage zwischen der Hardangervidda  und dem Hallingskarvet Nationalpark ein guter Ausgansort für Wanderungen.

Am Tag nach der Ankunft haben wir noch einen Abstecher gemacht und sind von Finse zur Gletscherzunge des Hardangerjokkulen gegangen. Auf dem Weg zur Gletscherzunge haben wir die Pflanzen der Hochebene bewundert. Die Weiden die unten zu sehen sind, sind nicht höher als 30 cm.

Weiden

Weiden auf dem Weg zum Gletscher Hardangerjokkulen

Auch das Wollgras ist maximal halb so hoch, wie wir es aus dem Hohen Venn in Belgien kennen.

Wollgras

Wollgras

Nach einigen Stunden (das Wetter war einfach zu schön und die Natur zu atemberaubend) kommen wir endlich an der Gletscherzunge angekommen.

Gletscherspalte an der Gletscherzunge des Hardangerjokkulen

Gletscherspalte an der Gletscherzunge des Hardangerjokkulen

Weitere Fotos wieder auf Flickr.